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Im
Jahr 2003 begannen wir mit dem Bau unserer zweiten großen
Vereinsanlage in der Spurweite H0. In der
vorangegangenen Planung entschieden wir uns für das
Thema einer zweigleisigen Hauptstrecke mit Oberleitung
entlang einer Flusslandschaft.
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Im
Mittelpunkt der Segmentanlage steht ein von
Binnenschiffen befahrbarer Fluss, der von der Bahnstrecke
mittels einer imposanten Gitterbrückenkonstruktion überquert
wird. Entlang der harmonisch geschwungenen Strecke gibt
es aber noch viel mehr zu entdecken. Auf einer hoch
über der Bahnlinie gelegenen Burg zieht es zahllose
Touristen zu den alljährlichen Ritterfestspielen.
Vom Armbrustschießen über den Ritterkampf bis hin zu
einem mittelalterlichen Markt gibt es allerhand zu
bestaunen. Auf der anderen Seite der Anlage steht ein
stattliches Gehöft, von dem aus der Bauer und die Bäuerin
ihre angrenzenden Felder bestellen. Aber
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auch für das
heutige Leben unabdingbare Einrichtungen wie eine Kläranlage
werden auf der Anlage nachgestellt. Und gleich nebenan
übt das Technische Hilfswerk am Fluss für den
Ernstfall.
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Der
breite Fluss bildet wie am Anfang bereits erwähnt den
Mittelpunkt der Modellbahn. Ein langer Binnenlastkahn
unterquert gerade die zweigleisige Hauptstrecke um
gleich an einer Fähranlegestelle vorbeizufahren. Dort
wartet auch schon die Autofähre auf seine letzten
Fahrgäste, um diese auf die andere
Flussseite zu bringen. Doch vorher müssen am Kiosk auf
dem Vorplatz noch die letzten Tickets gelöst werden. Im
Dorf oberhalb der Eisenbahnlinie herrscht hingegen
gerade ein heilloses Durcheinander. Gleich gegenüber
der alten Tankstelle verlor ein Lastwagen auf dem Weg
zum Schlachthof seine Kisten mit Hühnern,
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die nun über
die Hauptstraße fegen um vielleicht doch noch dem
Kochtopf zu entkommen.
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Unterdessen
schlängeln
sich die langen Personen- und Güterzüge durch die
zauberhafte Landschaft. Begleitet von steilen Felswänden
und üppigen Wäldern, fahren die Züge entlang des
Flusses ihrem Ziel entgegen. Für
einen abwechslungsreichen Zugbetrieb sorgt ein
zehngleisiger Schattenbahnhof auf der Rückseite der
Anlage. Dieser ermöglicht das Abstellen von bis zu 20
Zügen. Abgerundet wird die Vereinslage durch eine
liebevoll erschaffene Hintergrundmalerei, die genau wie
die Anlage selbst mit vielen kleinen Details versehen
wurde.
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